Guaruba-klein
Die Goldsittiche Inti und Mithras

Der Goldsittich (Guaruba guarouba) ist der wohl geselligste und verspielteste Vertreter der Papageien und innerhalb seiner Art äußerst sozial.
Gegenüber anderen Arten wollen sie sich aber behaupten und neigen dann eher zum "Größenwahn".

Das Gefieder ist beim Goldsittich goldgelb und die Hand- und Armschwingen sind dunkelgrün. Er hat einen hornfarbenen Schnabel - oftmals mit tiefblauem Schnabelansatz und -spitze, einen weißen Augenring und braune Iris.
Bei den rosafarben Füßen können schwärzliche Flecken vorhanden sein und seine Krallen sind dunkel.
Die Größe liegt bei ca. 34-36 cm und einem Gewicht von ca. 190-290 Gramm

Jungvögel erkennt man an den mit grünen Federn durchsetzten gelben Gefieder. Mit etwas über einem Jahr sind sie ausgefärbt.

Das ursprüngliche Vorkommen ist der Amazonas-Regenwald, in dem er mit seiner auffälligen und kräftigen Stimme weit zu hören ist. Aufgrund seiner Farben gilt er als Nationalvogel Brasiliens und er zählt zum Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens, da er in seiner Art durch die Vernichtung seines Lebensraumes sehr gefährdet ist. Im Freiland wird das Vorkommen auf 1000-2500 Tiere geschätzt, Tendenz abnehmend.

Über die Lebenserwartung findet man wenig bis gar keine Angaben.
Das vermutlich aktuell älteste lebende Paar in Deutschland (NZ 1985) hat mit 28 Jahren noch für Nachwuchs gesorgt.

Auf Statue
Vergleich Goldsittich-Graupapagei

Im Vergleich mit den Graupapageien ist er deutlich zierlicher - und wesentlich agiler und wendiger. Er hat einen größeren Platzbedarf, insbesondere beim Freiflug als die körperlich größeren Graupapageien.
(Die Vögel wurden nacheinander fotografiert und danach in einem Bild zusammengefasst!)

 

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